Ratgeber · Logistik

Container-Tracking: keine Überraschungen zwischen Verladung und Rampe

Von Christoph Bacher, Swiss Prime Taste AG — über 20 Jahre Praxis im Seafood-Handel · Aktualisiert: Juli 2026

Zwischen ETD und Rampe liegen 30–45 Tage und ein Dutzend Störquellen. Wer seine Container nicht überwacht, erfährt von Verspätungen als Letzter — vom Kunden.

Warum Tracking Geld wert ist

Excel vs. Dashboard

Die Realität in vielen Einkaufsabteilungen: eine Excel-Liste mit Buchungsnummern, die jemand freitags von Hand aktualisiert. Das funktioniert, bis es kritisch wird — Blank Sailings, Umladungen, Hafenstreiks passieren zwischen zwei Updates.

Ein Tracking-Dashboard zieht Status, Schiff, ETD und ETA automatisch je Container, markiert Verspätungen und erinnert an ankommende Ware. In SEA DEAL ist das Tracking mit MHD-Planung, Zertifikats-Fristen und einem wöchentlichen E-Mail-Digest verbunden — alles, was Aufmerksamkeit braucht, in einer Mail.

Häufige Fragen

Was bedeuten ETD und ETA?

ETD = Estimated Time of Departure (Abfahrt Verladehafen), ETA = Estimated Time of Arrival (Ankunft Zielhafen). Beide verschieben sich häufig — deshalb regelmässig aktualisieren.

Was kostet Demurrage?

Je nach Reederei und Hafen typischerweise 50–150 CHF pro Container und Tag nach Ablauf der Freitage — plus Detention für die verspätete Rückgabe des Leercontainers.

Kann ich Container automatisch überwachen lassen?

Ja — SEA DEAL Pro trackt Container automatisch (tägliches Update von Status, Schiff und ETA) und meldet Ankünfte der nächsten 7 Tage im Wochen-Digest.